Die Menschen hinter den Stücken
Elf Werkstätten. Vier Länder. Eine Werkbank nach der anderen.
Halden Joinery in Aarhus verbindet seit drei Generationen Stühle. Olga dreht jede Steinzeuglampe selbst in einer umgebauten Scheune außerhalb von Porto. Wir schreiben keine Anfragen an gesichtslose Fabriken aus — jeder Lieferant auf dieser Website hat schon bei uns in der Küche einen Kaffee getrunken.
Wie wir sie finden
Langsam. Die meisten unserer Maker lernen wir über andere Maker kennen — ein dänischer Tischler empfiehlt einen portugiesischen Töpfer, der einen toskanischen Gerber empfiehlt. Wir besuchen sie, bevor wir bestellen. Wir bringen die Materialien mit, die verarbeitet werden sollen. Wir setzen uns in die Stühle, bevor wir sie verkaufen. Wenn eine Werkstatt uns nicht in die Halle lässt, kaufen wir dort nicht.
Halden Joinery — Aarhus, Dänemark
Drei Generationen Tischlerei, acht Handwerker und ein Lehrling. Halden fertigt unsere Eichenstühle und -tische. In ihrer Halle riecht es nach frisch geschnittener Eiche, und man hört das Geräusch eines einzigen Hobels, der hin- und hergereicht wird. Sie signieren jedes Stück auf der Unterseite mit Bleistift — Initialen und Jahr.
Olgas Töpferei — Porto, Portugal
Eine umgebaute Scheune außerhalb von Porto, eine Scheibe, ein Brennofen, eine Olga. Sie dreht jeden Steinzeug-Lampenfuß selbst, glasiert in Sätzen von sechs und schreibt eine kleine Notiz auf eine Karte, die jeder Schachtel beiliegt. Als wir sie fragten, ob sie skalieren wolle, sagte sie nein — und das war die richtige Antwort.
Die anderen neun
Eine Wollmühle in Yorkshire (seit 1844). Eine toskanische Ledergerberei (pflanzlich gegerbt, familiengeführt). Ein Seidenweber in Suzhou (dritte Generation). Eine Korkwerkstatt in Lissabon. Ein Glasbläser auf Murano. Ein bayerischer Metalldrücker. Ein Papiermacher in Kyoto. Ein katalanischer Korbflechter. Ein Seilflechter in der Bretagne. Jeder bekommt nach und nach seine eigene Profilseite.
Unser Versprechen an sie
Keine Reverse-Auctions, kein Wettlauf nach unten. Mehrjährige Mindestabnahmen. Fünfzig Prozent bei Bestellung, fünfzig bei Versand — niemals erst bei Lieferung. Wir lagern Materialien im Voraus, damit sie planen können. Wenn die Nachfrage steigt, bitten wir sie nicht, Schritte zu überspringen; wir lassen die Lieferzeiten länger werden. Geduld ist der einzige echte Luxus, den wir verkaufen.